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Kinderbibeltag 2010: Daniel und sein guter Freund

Daniel und sein guter Freund - unter diesem Motto stand am vergangenen Samstag der ökumeni­sche Kinderbibeltag der Katholischen Kirchengemeinde St. Matthäus Alfter und der Evangelischen Kir­chengemeinde Bornheim, Bezirk Alfter. Für 8 Stunden kamen mehr als 60 Grundschulkinder zu­sam­men, um in den Räumen der beiden Gemeinden zu singen, zu basteln, Geschichten zu hören und zu erzählen, ein Theaterstück einzuüben, zu essen, zu trinken und am Ende mit einander Got­tes­dienst zu feiern.

Sieben Teams aus katholischen und evangelischen Gemeindemitgliedern kümmerten sich um Kinder, und weitere ehrenamtliche Helfer begleiteten mit ihren Instrumenten den Gesang, kümmerten sich um die Verpflegung, organisierten die Anmeldung und sorgten dafür, dass Tische gestellt und wieder weggeräumt wurden. Über mehrere Monate hinweg haben sich die Teams unter der Leitung von Pfar­re­rin Susanne Back-Bauer und der katholischen Gemeinde­referentin Teresa Obst mit dem Thema aus­ein­ander gesetzt, Bücher und anderes Material gesichtet und nach Möglichkeiten gesucht, den Kindern spielerisch etwas von den eigenen Erfahrungen mit Gott weiterzugeben, der Daniels Gebete gehört hat und der auch heute den Kindern und Erwachsenen zur Seite stehen will.

Am Kinderbibeltag haben die Kinder dann am Vormittag und am Nachmittag zu Beginn jeweils im großen Saal des katholischen Pfarrheims einen Teil der Erzählung von Daniel in Form eines Theater­stücks gesehen: Daniel, der am Hofe des Königs Nebukadnezar lebte, sollte diesem seinen bösen Traum nicht nur deuten, sondern zum Zeichen, dass er wirklich Träume deuten kann, auch noch selbst erraten, was der König überhaupt geträumt hat - nur mit Gottes Hilfe gelingt ihm dieses Kunst­stück. Und am Nachmittag ging es dann um die bösen Minister am Hofe, die Daniel seine guten Kontakte zum König neiden und dafür sorgen, dass ihn sein Glaube an den Gott Israels für eine Nacht in die Löwengrube bringt. Doch welch ein Jubel - Daniels Gott hilft ihm auch hier und sorgt dafür, dass er am nächsten Morgen unverletzt aus der Grube steigt.

In den Kleingruppen, die sich auf die Räume beider Gemeinden verteilten, wurde dann weiter über die Geschichte von Daniel gesprochen, und die Kinder konnten auch verschiedene Dinge basteln, z.B. Traumfänger, Kalender zum Eintragen der Geburtstage von Freunden, Freundschaftsherzen; sie konnten Löwen aus Sperrholz aussägen, Freundschaftswecken backen, Gebetswürfel herstellen und beschriften, ein großes Freundschaftsbild erstellen oder in einem Theaterstück ausprobieren, wie schwer es sein kann, gute Freunde zu finden, wenn man in einem fremden Land ist wie Daniel.

Nach den Gruppen am Vormittag gab es ein gemeinsames Mittagessen und anschließend die Mög­lich­keit, sich auf dem Dorfplatz mit einer Gruppe älterer Messdiener bei Bewegungsspielen auszu­to­ben; am späten Nachmittag kamen nach dem Nachmittagsprogramm die Kinder dann zu Saft und Kuchen im Evangelischen Ge­meindezentrum zusammen und feierten zum Abschluss dort einen ökumenischen Gottesdienst, in dem alle Gruppen den anderen präsentierten, was sie den Tag über gemacht hatten. Auch König Nebukadnezar wurde noch mal auf seinem Thron befragt, was ihm durch den Kopf gegangen sei, als er am nächsten Morgen Daniel gesund und munter in der Löwengrube fand? "Der Daniel hat schon einen voll starken Gott!", fasste es eine junge Teilnehmerin treffend zusammen.

Wir danken allen Helfern rund um den Kinderbibeltag – vom Kochteam über die Gruppenleiter, Musiker und Organisatoren –, ohne die ein solcher Tag nicht gelingen kann. Ebenso bedanken wir uns bei Fa. Mohr,  Edeka sowie dem Hofladen Mandt für die wieder einmal freundliche Unterstützung und Spende zur Verpflegung.